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Der Red Palm Weevil (Rhynchophorus ferrugineus), auch roter Palmrüssler genannt, gehört zu den Rüsselkäfern und kann schwere Schäden in Landwirtschaft und Gartenbau anrichten. Er befällt eine große Palette von verschiedenen Palmenarten. Er ist aber auch in Zuckerrohr, Ananas, Banane und Sago zu finden. Einige andere Pflanzenarten stehen in Verdacht, wie z. B. Aloe vera und Agave, sind allerdings noch nicht entgültig bestätigt.
Seine Heimat ist der indonesische Raum. In einem intakten Ökosystem stellt er kein Problem dar. Er hat eine Vielzahl von Gegenspielern angefangen bei Insekten über Reptilien bis hin zu Säugetieren. Dieser Umstand scheint der Grund für die enorm hohe Reproduktionrate zu sein. Die hohe Reproduktionsrate ist für das Bestehen der Art notwendig. Umso dramatischer ist die Situation, wenn der Red Palm Weevil in Regionen eingeschleppt wird, wo keine auf ihn adaptierten Gegenspieler vorhanden sind.
Die Einschleppung erfolgt in der Regel über den Handel mit großen Palmen (1 - 6 m Stammlänge)
Der Red Palm Weevil ist nicht vergleichbar mit den Befallszenarien anderer Insekten. Er hat eine sehr komplexe Biologie und Ethologie. Ist einmal eine Pflanze von ihm befallen, verläßt er die Pflanze nicht nach einer Generation. Er hat keine Möglichkeit die Pflanze aus eigener Kraft zu verlassen. Erst wenn die Pflanze derart geschädigt ist, daß sie aus statischen Gründen auseinanderbricht, können die adulten Käfer die Pflanze verlassen.
Die Bekämpfungsmöglichkeiten mit traditionellen Methoden sind aussichtslos. Pheromon-/Kairomonfallen sind nicht anwendbar, da das Risiko zu hoch ist, den Käfer in bislang nicht befallene Gebiet zu ziehen. Der Einsatz von Pestiziden ist auch wenig hilfreich, da zunächst die Umwelt geschädigt wird, weil der Käfer und seine Entwicklungsstadien letztendlich von der Pflanze teilweise geschützt wird. Es ist nicht bestimmbar, ob alle Pflanzenbereich in der notwendigen Konzentration des Giftes erreicht werden. Somit kann man nie sicher sein, ob der Einsatz von Pestiziden erfolgreich war oder nicht. Ferner zeigen die erfolglosen, auf Pestiziden basierenden Bemühungen verschiedener Staaten, daß dieser Weg ungeeignet ist. Für die erfolgreiche Bekämpfung benötigt man allerdings eine nahezu 100%ige Erfolgsquote.
Ein weiteres Problem resultiert aus dem Umstand, daß der Befall erst im Endstadium visuelle Symptome produziert. Ist dieser Punkt erreicht, bedeutet es zugleich, daß die ersten Adulti die Chance haben die Mutterpflanze zu verlassen und neue Pflanzen befallen werden.
Die einzige Möglichkeit einen Red Palm Weevil Befall im Frühstadium nachzuweisen, beruht auf der Anwendung bioakustischer Methoden.
Gegenwärtig ist die Bekämpfung und das Monitoring von Palmenrüsselkäfern nur mit einer Kombination von bioakustischen Methoden und dem Laar RPW Spreading blocker System. möglich. Mit diesen Methoden ist es erstmalig möglich die Kette des Zyklus aufzubrechen. Für nationale Bekämpfungsmaßnahmen empfiehlt sich zusätzlich ein individuelles Management System, welches ebenfalls Geodaten erfaßt und auf die ländertypische Situation angepasst ist.
Für Privatpersonen sind die Bioakustikmethoden und ein Management System meist zu kostenintensiv. Diese Methoden machen Sinn im professionellen Bereich wie professionelle Dienstleister, Plantagenbesitzer, Behörden und Baumschulen. Doch Privatpersonen können ihre teils recht wertvollen Palmen, bei schlanker Kostenstruktur mit dem Laar RPW SBS.schützten
Bei dem Laar SBS handelt es sich um ein Spezialnetz, mit dem die Pflanze komplett von der Umwelt isoliert wird. Nur die vollständige Einkleidung schützt eine bislang unbefallene Palme vor dem Käfer. Eine bereits befallene Palme sollte schnellstmöglich mit dieser Methode isoliert werden, um Pflanzen in der Nachbarschaft vor dem Insekt zu schützen. Das Netz ist ein uv-beständiges Synthetikgewebe mit einer speziellen Webtechnik und spezieller Maschenweite.
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